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Zecken entfernen

Infizierung der von der Zecke übertragbaren Krankheiten und das Risiko einer Infektion der Einstichstelle steigt mit jeder weiteren Stunde in der die Zecke Blutsaugt. Eine Zecke, die sich festgebissen hat, sollte man so schnell wie möglich entfernen.

Beim Herausdrehen bricht in der Regel ein kleines Stück des Stachels ab. Falls das in der Haut stecken bleibt, schwillt der Bereich stark an und es kann zu Entzündungen kommen. Beim Herausziehen der Zecke kann es ebenfalls sein, dass Teile der Mundwerkzeuge der Zecke abreißen und in der Haut stecken bleiben können. Empfohlen wird die Zecke dicht über der Haut zu packen und vorsichtig zu ziehen, wobei ein Hin- und Herdrehen oder leichtes Rütteln die Entfernung erleichtert. Zudem sollte eine Zecke bei der Entfernung möglichst wenig gequetscht werden. Die Drehbewegung hat sich als effektivste Methode erwiesen, da bei der Drehtechnik ein Zurückbleiben des Stechapparates in der Haut seltener vorkommt und leichter verhindert wird, als bei der Zugtechnik.

Wichtig ist auch, dass die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird. Statt einem festen Ruck sollten Sie die Zecke lieber hautnah, langsam und kontrolliert entfernen.

Bei der Entfernung kann es durchaus vorkommen, dass Reste der Zecke in der Haut zurückbleiben. Hierbei handelt es sich meist um einen Teil des Steckapparates, und weniger um den Kopf der Zecke. Der Körper sieht das Zeckenstück als Fremdkörper an und stößt es meist von selbst nach einiger Zeit ab. Allerdings kann der Körper auch mit einer Entzündung oder einer allergischen Reaktion auf das Zeckenteilchen antworten. Es gilt Ruhe zu bewahren und die Bissstelle zu beobachten. Wenn diese aufschwillt oder sich entzündet, wird geraten einen Arzt zu kontaktieren.

Bis es zu einer Infektion mit Borreliose-Bakterien kommt, vergehen im Schnitt 12-24 Stunden. Die Übertragung von FSME-Viren beginnt dagegen direkt nach dem Zeckenstich, da sich das Virus in den Speicheldrüsen der Zecke befindet.

Entfernungswerkzeuge

Zecken lassen sich am einfachsten mit folgenden Instrumenten entfernen:

  • Zeckenzange (Pinzette, speziell für die Entfernung von Zecken)
  • Zeckenkarte (Karten werden zwischen Haut und Zecke geschoben. Zecke wird raus gehebelt.)
  • Zeckenhaken (Geschlitzter und gebogener Stab, ähnelt einem Brecheisen)
  • Zeckenschlinge bzw. Zeckenlasso (Schlinge um die Zecke legen und stramm ziehen und die Zecke bleibt im Kreuzknoten hängen.)

Die Zeckenzange

Pinzetten sind nur bedingt geeignet. Wenn eine Pinzette verwendet wird, sollte diese am vorderen Teil gebogen und leicht spitz sein. Am besten sind richtige Zeckenzangen, die speziell für die Entfernung von Zecken bei Mensch und Tier konzipiert sind. (Diese ist in jeder Apotheke preisgünstig zu erwerben.)

Die Zecke sollte möglichst hautnah gegriffen und durch eine leichte Dreh- und Zugtechnik entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Zecke möglichst wenig gequetscht oder gedrückt werden sollte um ein festsetzen des Saugrüssels bei der Entfernung zu verhindern.

Wichtig ist auch, dass die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird, und langsam und kontrolliert entfernt wird.

Die Zeckenkarte

Die Zecke wird in einer V-förmigen Sparte fixiert und durch eine Hebelbewegung nach vorne und nach oben, schnell und sicher entfernt. Je nach Zeckengröße gibt es unterschiedliche Zeckenkarten.

Das Zeckenlasso

Das Schlingenende des Zeckenlassos möglichst hautnah um die Zecke legen. Anschließend die Schlaufe festziehen und die Zecke durch eine Dreh- oder Ziehbewegung sicher entfernen.

Auch nach der Entfernung sollte man die Einstichstelle der Zecke beobachten um sicher zu gehen, dass keine Folgekrankheit auftritt oder sich die Stichstelle nachträglich entzündet. Bei Zweifel, immer einen Arzt aufsuchen.

  
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