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Zecken bei Haustieren

Haustiere, die von Zecken befallen werden, sind meistens Hunde, Katzen und Pferde. Die Übertragung passiert beim Kontakt der Tieren mit Gras, Sträuchern oder im Gestrüpp.

Vorbeugung

Bei Tieren gibt es nur sehr wenige Methoden zur Vorbeugung von Zecken. Sie können natürlich Ihren Hund mit einer Anti-Zecken Lotion oder Spray einreiben, jedoch ist das für das Tier oft unangehem und der Verbrauch kann sehr teuer werden.

Am besten ist es, Ihr Tier am Abend nach Zecken zu untersuchen und im Falle eines Fundes, diese sofort zu entfernen.

Entfernen von Zecken

Um Zecken beim Tier zu entfernen benutzen Sie die gleiche Mehtode wie beim Menschen. Am besten eignet sich die Zeckenzange.

Die Zecke sollte möglichst hautnah gegriffen und durch eine leichte Dreh- und Zugtechnik entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Zecke möglichst wenig gequetscht oder gedrückt werden sollte um ein festsetzen des Saugrüssels bei der Entfernung zu verhindern.

Wichtig ist auch, dass die Zecke möglichst hautnah gegriffen wird, und langsam und kontrolliert entfernt wird.

FSME bei Haustieren

Angaben zu Fällen von FSME bei Haustieren (z.B. Hunde) sind wiedersprüchlich und nicht genau. Zwar gab es seltene Fälle von FSME-Erkrankungen in der Vergangenheit, die meisten früheren Berichte darüber erwiesen sich jedoch als falsch. Symptome können sein, Fieber, Bewusstseinstrübung, Lähmungen und Ausfällen der Hirnnerven.

Einen Impfstoff für Hunde und andere Tiere gibt es nicht. In Deutschland erhältliche Impfstoffe sind ausschließlich für den Menschen zugelassen.

Borreliose bei Hunden

Bei der Borreliose ist es für Hunde anders. Gegen die Borreliose bei Tieren gibt es in Mitteleuropa ein Impfstoff für Hunde zur Verfügung. Je nach Region sind 5 bis 10 Prozent aller Hunde mit Borrelien infiziert.

Symptome bei Hunde sind:

  • Antriebs- und Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Gelenkentzündunge
  • starke Schmerzen, die die Mobilität beeinträchtigen
  • Schädigungen des Nervensystems, Herzens und der Nieren

Die Behandlung der Borelliose beim Hund ist langwierig und kostenintensiv. Anders als bei FSME sind Tiere nach einer Erkrankung nicht Imun und können erneut erkranken.

In Deutschland sind verschiedene Impfstoffe gegen Borreliose erhältlich. Wichtig ist dabei vor allem ein wirksamer Schutz vor dem Bakterienstamm Borrelia burgdorferi sensu stricto, welcher als Hauptauslöser der Borreliose beim Hund nachgewiesen ist.* Fragen Sie Ihren Tierarzt!

*Quelle: Straubinger: Kleintier konkret 2008, 5: S. 3-6. / StiKoVet: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren 2009, S. 11.

Babesiose bei Haustieren

Ein weitere Krankheit, die Tiere befallen kann, ist die Babesiose. Diese Tierkrankheit ähnelt der menschlichen Malaria, deshalb spricht man in Deutschland manchmal auch von "Hundemalaria". In Deutschland überträgt die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) die Babesiose.

  
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